HPU Beratung

Ständige Müdigkeit und Erschöpfung, geringe Stresstoleranz, Reizdarm, Migräne, ADS/ADHS, Autoimmunkrankheiten, unerfüllter Kinderwunsch, PMS, Allergien, Intoleranzen, Depression, diese und noch viele weitere Beschwerden können einen Hinweis auf HPU sein. Natürlich können diese Beschwerden auch andere Ursachen haben, jedoch lohnt es sich bei solchen Hinweisen näher hinzuschauen und sich mit dem Thema HPU auseinander zu setzten.

Eine unbehandelte HPU kann zahlreiche chronische Krankheiten nach sich ziehen, die die Lebensqualität der Betroffenen massiv beeinträchtigen können. 

Die HPU Therapie richtet sich weit über eine reine Symptom-Therapie hinaus. Chronische Krankheiten/Beschwerden werden an der Wurzel gepackt und ausgeglichen.

Genaueres zu HPU

HPU ist eine Stoffwechselstörung, bei der ein Teil des Häms fehlerhaft ist und ausgeschieden werden muss. Dieser Ausscheidungsprozess verbraucht Unmengen an Mikronährstoffen. Hauptsächlich benötigt der Körper hierfür Vitamin B6 und Zink. Auch kann es sein, dass mehr Mangan und Magnesium verbraucht werden.

Das Häm wird überall im Körper gebraucht.

Enzyme sind wichtige Bauarbeiter in unserem Körper. Sie können aus einem Stoff einen anderen herstellen. 

Acht verschiedene Enzyme bauen im menschlichen Körper das Häm. Das ist ein Molekül, ohne das wir nicht lebensfähig sind. 

Häm ist an vielen, wichtigen Vorgängen im Körper beteiligt.

- Häm transportiert Sauerstoff im Blut zu den Organen

- Häm versorgt die Muskeln mit Sauerstoff

- mit Hilfe von Häm wird unsere Nahrung in Energie umgewandelt

- mit Hilfe von Häm produziert der Körper Hormone und andere wichtige Stoffe

Wenn man sich vor Augen führt, wo im Körper Häm gebraucht wird, wird schnell klar: Steht dem Körper nicht genügend Häm zur Verfügung, kann das zahlreiche negative Folgen haben. 

Was hat HPU mit Häm zu tun?

Bei der Stoffwechselstörung HPU (=Hämopyrrollaktamurie) arbeiten einige der 8 Enzyme nicht richtig, die das Häm herstellen. Die Folgen davon: Neben richtig hergestelltem Häm entsteht auch Häm, das einige Fehler aufweist.

Wäre unser Körper eine Autofabrik, dann wären das beispielsweise Autos ohne Lenkrad, oder mit Schiebedach auf dem Boden statt an der Decke. Da diese Autos für den Hersteller nicht gerade rühmlich sind, will er sie schnell wieder loswerden. 

Genauso geht es dem Körper. Das falsch zusammengebaute Häm ist giftig für den Körper. Daher unternimmt er einige Anstrengungen, um es möglichst schnell wieder auszuscheiden. Ein effektiver Weg ist dabei, Vitamin B6 und Zink an das fehlerhafte Häm zu heften. Manchmal auch ein bisschen Mangan. All diese Stoffe machen das fehlerhafte Häm wasserlöslich, sodass es über die Nieren und den Urin ausgeschieden werden kann. 

Dauerhafter Mangel an Mikronährstoffen

Man könnte zunächst meinen: Wenn das fehlerhafte Häm ausgeschieden ist, ist alles wieder gut. Doch der Prozess zieht weitere Konsequenzen nach sich:

- Der Körper ist ständig mit der Entgiftung beschäftigt und hat kaum Kapazitäten, andere Stoffe zu entgiften. 

- Dem Körper fehlt ständig Häm. 

- Dem Körper fehlen ständig Vitamin B6, Zink und Mangan. 

Mögliche Symptome bei HPU

HPU kann sich in ganz unterschiedlichen Symptomen äussern. HPUler sind oft chronisch krank oder haben chronische Beschwerden. 

Viele HPUler haben Probleme mit der Verdauung (Reizdarm), mit der Schilddrüse (Hashimoto Thyreoditis), leiden unter Muskelschwäche, Erschöpfung, Ängsten und einer geringen Belastbarkeit. 

Viele dieser Symptome werden durch Stress deutlich verschlimmert. 

Text Quelle: hpuandyou.de

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